Herzlich Willkommen ...

    auf den Internetseiten des Ehemaligenvereins am Marion-Dönhoff-Gymnasium Mölln. Hier werden die Ziele, Vorhaben und Aktivitäten des Vereins vorgestellt. Außerdem findet ihr hier den Mitgliedsantrag. Wir freuen uns über stetige Rückmeldung und immer neue Kontakte zu ehemaligen Schülerinnen und Schülern, die mit ihrer Schule in Verbindung bleiben wollen, auch um ihre nachfolgenden Generationen vor allem in der Berufs- und Studienplanung zu unterstützen.

    Wir freuen uns über jedes neue Mitglied. Denn das bedeutet, dass das Netzwerk von ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Mölln immer weiter wächst.

    ‘Individuality and Integration‘ – 20 Schülerinnen und Schüler des MDG diskutieren über Weltpolitik in Rostock

    Die Idee für eine schulische Arbeitsgemeinschaft stammte von einer Schülerin des jetzigen Abiturjahrgangs, die über private Kontakte mit dem Projekt in Verbindung kam: Das internationale Planspiel „Model United Nations“ (MUN), bei dem Schülerinnen und Schüler sowie Studierende weltweit Konferenzen der Vereinten Nationen simulieren, auf Englisch über weltpolitische Themen debattieren und Resolutionen ausarbeiten, ist seit über einem Jahr auch am Marion-Dönhoff-Gymnasium in Mölln präsent. Jeden zweiten Mittwoch treffen sich teilweise bis zu 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 13 um zusammen zu debattieren, Konferenzen vorzubereiten und die Prozesse der Vereinten Nationen kennenzulernen. Während einer Debatte vertritt jeder “Delegierte“ einen Staat und dessen Meinung. Zudem werden im Verlauf der sogenannten „Sessions“ formale, höchst diplomatische Reden gehalten, in der ein Delegierter seinen Standpunkt so überzeugend wie möglich darstellen muss, um bei der Abstimmung am Ende eine Mehrheit zu erzielen.

    In Rostock fand vom 26.–29. Mai 2016 die sogenannte „Baltic Model United Nations“ (BalMUN) statt. Finanziell unterstützt durch den Ehemaligenverein, reisten die 20 Delegierten des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Mölln, die insgesamt 5 Länder in verschiedenen Komitees vertraten, am Donnerstag nach Rostock und fanden sich im Hostel „Blue Doors“ nahe der Innenstadt ein. Am Veranstaltungsort, dem Innerstädtischen Gymnasium der Hansestadt, fand an diesem ersten Tag das sogenannte „Get-Together“ statt, bei dem die Delegierten erste Eindrücke sammeln und Kontakte knüpfen konnten.

    Freitag stand dann zunächst die Eröffnungsfeier an, bei der Repräsentanten der Stadt Rostock, des Bundestags sowie der Vereinten Nationen die Bedeutung des Planspiels und der diesjährigen Thematik „Individuality and Integration“ vorstellten. Im Anschluss fanden sich die Delegierten in insgesamt 6 Komitees zusammen. In den Bereichen Abrüstung, Umwelt, Menschenrechte, Politik und Sicherheit hörten die Delegierten zunächst einen Vortrag eines Gastsprechers, der sie auf die spezielle Thematik ihres Komitees vorbereitete. Im Abrüstungskomitee war beispielsweise eine Bundeswehroffizierin zu Gast, die aus ihren historischen und persönlichen Erfahrungen über Militärinterventionen berichtete. Am Nachmittag stand dann die Phase des Lobbying an, während der sich Delegierte in Koalitionen vereinten und zusammen Resolutionen zur Thematik erarbeiteten. Es wurden pro Komitee zwei bis drei Resolutionen, welche die Meinung der jeweils unterstützenden Staaten repräsentierten, noch am Freitag fertiggestellt.

    Am Samstag wurde über die Resolution debattiert, indem einerseits Reden für oder gegen bestimmte Inhalte gehalten und andererseits Verbesserungsvorschläge, sogenannte „Amendments“, eingereicht wurden, über die ebenfalls diskutiert und dann im Einzelnen abgestimmt wurde. Nachdem alle Staaten ausführlich über die wesentlichen inhaltlichen Aspekte ihrer Resolutionen debattiert hatten, wurde im Anschluss über die gesamte Resolution abgestimmt.

    Den Abschluss der Konferenz bildete das General Assembly, bei dem alle Delegierten zusammenkamen um die ausgearbeiteten Resolutionen, die mehrheitlich Zuspruch im jeweiligen Komitee erhalten hatten, vorzustellen, zu diskutieren und zu verbessern. Jedes Land besitzt bei den Wahlen eine Stimme und eine einfache Mehrheit entscheidet über die Resolution. Um 14 Uhr wurde die Veranstaltung offiziell beendet und die Möllner traten mit dem Zug die Rückfahrt an.

    Mit insgesamt 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, Tschechien und den Niederlanden ist BalMUN nicht nur politisch, sondern auch kulturell hochgradig vielfältig. Nach den Konferenzen fanden an jedem Tag sogenannte „Social Events“ statt, bei denen sich die Teilnehmer der verschiedenen Länder auch persönlich näher kennenlernten und private Kontakte knüpfen konnten. Eine „Model United Nations“-Konferenz unterstützt somit nicht nur die Kompetenzen, auf Englisch über weltpolitische Themen zu diskutieren, formale Reden vor vielen Zuhörern zu halten, rhetorische Fähigkeiten zu erlernen, Kompromisse zu finden und auch fremde Standpunkte und Meinungen zu vertreten, sondern auch andere Kulturen und Jugendliche mit ähnlichen Interessen kennenzulernen.

    Bei schulinternem Interesse kann sich entweder an Frau Conrad oder an Sören Mohrdieck (derzeit Q1e) gewandt werden, außerschulisch bietet das Internet viele weitere Informationen zu einzelnen Konferenzen und zu dem Planspiel allgemein.

    Wir danken dem Ehemaligenverein des MDG Mölln sehr herzlich für die finanzielle Unterstützung und das unserer AG entgegengebrachte Interesse!

    Stipendien

    „Ein Stipendium? Dafür bin ich doch eh viel zu schlecht.“ Das denken viele, und versuchen deshalb gar nicht erst, eins zu bekommen. Doch das ist falsch.

    Es ist oft gar nicht so schwer wie man denkt. Klar, zu schlecht dürfen die Noten nicht sein, aber man muss eben auch keinen Durchschnitt von 1,0 haben. Soziales Engagement und die Persönlichkeit zählen genau so viel.

    Der Bewerbungsprozess mag einem aufwendig erscheinen, doch es lohnt sich! Ein Stipendium fördert dich finanziell und ideell. Es gibt dir den nötigen Freiraum, damit du dich auf dein Studium konzentrieren und dich intellektuell bereichern kannst. Es gibt so viele Stiftungen, die dir Netzwerke vieler interessanter Leute bieten. Da ist sicher auch eine für dich dabei.

    Bewirb dich, du hast nichts zu verlieren! Bei Fragen helfen wir dir gerne weiter! verein@ehemalige-moelln.de

    Der Ehemaligenverein

    Die im Sommer 2010 gegründete Vereinigung der Ehemaligen hat zum Ziel, die Bildung und Erziehung am Marion-Dönhoff-Gymnasium Mölln zu unterstützen und von außen zu stärken. Dafür soll das Netzwerk zwischen (ehemaligen) Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und weiteren Schulbediensteten aufrecht erhalten und gepflegt werden. Bislang zählt der Verein bereits über 50 Mitglieder.